Ich weis nicht genau was mich an dem Thema bzw. an dieser Villa so reizt, aber seitdem ich am vergangenen Sonntag über dieses Thema gestolpert bin lässt es mich nicht mehr los.
Alles begann 1898 mit dem Bau der Villa, Bauherr war der Zigarren Fabrikant Wilhelm Schöning. Sehr auffällig ist die aufwendige und beeindruckende Fassade, sowie der »Turm« auf der linken Seite. Nach dem Tod von Wilhelm Schöning 1924, modernisierte sein Sohn Julius Schöning die Villa. Zum Kriegsende 1945 wurde die Familie durch die einmarschierenden Amerikaner aus der Villa vertrieben. Nachdem der Kreis Herford die Villa 1952 gekauft hatte, wurde es von der Arbeiterwohlfahrt als Altenheim genutzt. nach mehreren Wechseln der Träger wurde die Villa Schöning 1988 an den Berliner Alois Heim verkauft, der auch den Vlothoer Bahnhof kaufte. Er wollte die Villa als Alterswohnsitz nutzen, nachdem mehrere Instandsetzungsversuche durch Vandalismus zu Nichte gemacht worden waren, lies er von dem Vorhaben ab. Seitdem verwahrlost die Villa.
Der aktuelle Zustand der Villa Schöning ist auf diesen Bildern gut zu sehen.
In mehreren Internetforen werden die wildesten Geschichten und Legenden über die Villa Schöning diskutiert. Scheinbar wird bzw. wurde die Villa auch für Schwarze Messen genutzt.
Vor einiger Zeit berichtete sogar die Bild-»Zeitung« unter dem Titel »Die Grusel-Villa in Vlotho« darüber.

Als ich dann das erste Mal die Villa von der Straße gesehen habe, lief es mir schon etwas kalt den Rücken runter, da die Villa allein wegen der Fassade schon gruselig aussieht. Die ganzen Grusel-Geschichten die ich zuvor gelesen habe, werden dann auch noch dazu beigetragen haben.
Weitere Links zu dem Thema mit interessanten Bildern:
ach die schöne alte Villa brennt mal wieder;)
Jo leider. Schon zum vierten Mal in dieser Woche. Ich glaube da ja nicht mehr an Zufall.