Die heutige Geocaching-Tour durch Löhne, war deutlich erfolgreicher als unsere Letzte. Als Einstiegscache haben wir den Busstop 318 geloggt. Wo wir hin mussten wusste ich, weil ich mindestens ein Mal in der Woche an dem Bushäuschen vorbei fahre. Vor Ort, war dann auch das versteckte Döschen schnell gefunden.
Unsere zwiete Anlaufstelle, wobei man das LAUF wörtlich nehmen kann, da wir einen etwas längeren Anmarsch hatten. An der Bad Bank war dann aber nichts zu finden. Zwar fanden wir ein Behältnis, was durchaus der Cache gewesen sein könnte, aber von einem Logbuch war keine Spur. Die letzten Einträge im Log deuteten Ähnliches an. Da sollte der Owner mal einen Blick drauf werfen, ob der Cache überhaupt noch dort ist, wo er sein sollte. Wir werden dann demnächst noch mal dort vorbei schauen. Sehr unangenehm sind dort auf die Blinden-Fliegen, die es dort zu Genüge gibt
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Unsere Tour durch Löhne führte uns weiter durch Gründe Land, zum fast gleichnamigen Geocache (Grünland). Hier habe ich mal wieder festgestellt, dass ich meist an viel zu komplizierten Stellen suche. In diesem Fall, war er gar nicht so extrem versteckt
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Die Logs vom Au Weiher! ließen nichts gutes erwarten. Hier war immer wieder die Rede von nassen Füßen und dergleichen. Letztendlich haben wir den Cache trockenen Fußes geloggt.
Geschichtlich interessant wurde es dann bei unseren nächsten Geocaches. Beim Cache Alte Schule Wittel fand ich, bevor ich überhaupt nach der Dose gesucht hatte, einen Fetzen eines Zeugnisses
. Da war wohl irgendwer nicht ganz zufrieden mit seinen Noten
. Den ziemlich außergewöhnlichen Behälter mit dem Logbuch fanden wir dann aber auch recht rasch. Loggten ihn und es ging weiter zur Waldbühne Wittel.

Gedenkstein an das Unglück 1957
Dabei wusste ich gar nicht das es auf dem Wittel mal eine Freilichtbühne gab und wenn ich den Cache nicht gemacht hätte, wäre das wahrscheinlich auch immer so geblieben. Da zeigt sich mal wieder, dass Geocaching auch ein bisschen Heimatgeschichte vermittelt. Die Tupperdose war fix gefunden, was man von der Freilichtbühne nicht ganz behaupten konnte. Erst auf dem Rückweg erblickten wir durch Gebüsch einige Überreste der ehemaligen Waldbühne.
Da mein Begleiter den Cache Bauernopfer bereits gehoben hatte, war erstmal etwas Überzeugungsarbeit gefragt. Am Ende war ich der Sieger
. Wir haben uns dann durch den Mais zur Stelle des Unglücks durchgekämpft, wo sich 1957 ein Bauer beim Wenden mit seinem Traktor rückwärts überschlug und darunter begraben wurden. Heute erinnert ein Gedenkstein an das Unglück. Hier waren meine Blicke scheinbar so auf den Gedenkstein fixiert, dass ich den Cache fast nicht gefunden hätte.

»Mühlenbachtal« bei Nacht
Nach einer kleinen italienischen Stärkung haben wir uns dann noch einen netten Abschlusscache ausgesucht. Die Wahl fiel auf Mühlbachtal. Es war mittlerweile 23:00 Uhr und stockdunkel. Der erste Versuch ist dann prombt gescheitert. Danach haben wir dann doch die vorgeschlagene Parkmöglichkeit genutzt, was sich als die deutlich bessere Wahl herausstellte. Somit hebt man die Terrain-Wertung nicht unnötig an
. Peter konnte sich dann partout nicht verkneifen, eine gruselige Geschichte nach der nächsten zu erzählen und so hatte der Wald schnell den Spitznamen »Mörderwald« weg. Tagsüber hätten wir uns bei dem Cache wahrscheinlich zu Tode gelangweilt. Die Suche nach dem Behälter hat dann etwas gedauert, da das Bild vom Baum den man suchen sollte im Winter aufgenommen wurde und somit keine Blätter die Sicht versperrten. Am Ende sind wir dann aber fündig geworden.
Mit diesem Fund habe ich dann meinen zwanzigsten Cache geloggt
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